Phytotherapie

Pflanzen waren über Jahrhunderte nahezu die einzigen Heilmittel und die ersten Grundstoffe zur Herstellung von Arzneien. In Indien und China erfolgte ein erster Anbau von Heilpflanzen im 6. Jahrtausend vor Christus. Bereits im 17. Jahrhundert vor Christus liefern ägyptische Übermittlungen Hinweise auf den medizinischen Gebrauch von etwa 700 Heilpflanzen, unter anderem noch heute gängige Mittel wie Anis, Kümmel und Leinsamen.

Phytotherapie bezeichnet die Wissenschaft der Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen mit Pflanzen, deren Auszügen oder anderer natürlicher Produkte.

Bei vielen Erkrankungen kennt die Schulmedizin auch heute noch keine kausale Therapie. Angefangen bei den banalen grippalen Virusinfekten, über diverse Befindlichkeitsstörungen, wie zum Beispiel depressive Verstimmungen, bis hin zu verschiedenen Formen der Lebererkrankungen, für die die Schulmedizin noch keine Waffen kennt, zumindest keine, bei denen man nicht eine Vielzahl von unerwünschten Wirkungen in Kauf nehmen muss. Bei diesen Erkrankungen haben sich zahlreiche pflanzliche Mittel bewährt, die eine nebenwirkungsarme Alternative bieten und in der Lage sind, die jeweiligen Symptome deutlich zu lindern. Dennoch ist auch hier von einem unkritischen Gebrauch abzuraten, denn auch pflanzliche Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen mit sich bringen. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Praxisteam.