Sauerstoff- und Ozonbehandlung

Der Mensch kann wochenlang ohne Nahrung, tagelang ohne Flüssigkeit, aber nur 3 Minuten ohne Sauerstoff überleben.

Die besonderen chemischen Eigenschaften des Sauerstoffes werden in der Sauerstoff-Ozon-Therapie ausgenutzt. Hierbei wird ein frisch erzeugtes Gemisch aus Sauerstoff und Ozon zur intramuskulären-, intravenösen- oder lokalen Behandlung verwendet.

Ozon als Gas eingeatmet ist giftig, das ist inzwischen hinreichend bekannt, vergeht schließlich kaum ein Sommer ohne "Ozonwarnung". Ozon hat aber auch viele erwünschte Wirkungen, richtig angewendet und dosiert ist es sogar ein Heilmittel. So werden beispielsweise Bakterien, Viren und Pilze durch Ozon abgetötet, weswegen es auch zur Schwimmbaddesinfektion und teilweise zur Aufbereitung des Trinkwassers zum Einsatz kommt. In der Praxis wird Ozon mit Hilfe moderner Geräte aus reinem medizinischen Sauerstoff hergestellt und wird als Sauerstoff-Ozon-Gemisch zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen erfolgreich eingesetzt.

Neben der desinfizierenden, entzündungshemmenden Wirkung, die bei akuten Infektionen erwünscht ist, hat Ozon noch zahlreiche andere positive Effekte auf den Körper.

Ozon hat eine ausgeprägte durchblutungsfördernde Eigenschaft, die Beweglichkeit und damit Fließfähigkeit der roten Blutkörperchen werden verbessert, der Sauerstofftransport erhöht sich und damit wird das Sauerstoffangebot an die Gewebe verbessert. So hat die Ozontherapie bei jeder Form der Durchblutungsstörung positive Effekte.

Unter den Naturheilverfahren ist die Ozontherapie eines der erfolgreichsten Umstimmungsverfahren. Es hat einen starken ausgleichenden Effekt auf das Immunsystem und kommt in unterschiedlichen Dosierungen sowohl bei Immunschwächen, z.B. erhöhter Infektanfälligkeit, als auch bei überschießenden Reaktionen des Immunsystems, z.B. Allergien, erfolgreich zum Einsatz. Die positiven Wirkungen der Ozontherapie bei der begleitenden Krebsbehandlung bedürfen an dieser Stelle ebenfalls besonderer Erwähnung.

Die Ozonbehandlung wird in unserer Praxis, je nach Indikation, als kleine oder große Eigenblutbehandlungen durchgeführt. Bei der kleinen Eigenblutbehandlung werden etwa 3 ml Blut aus einer Vene entnommen, mit Ozon angereichert und in dieser Form in einen Muskel zurückgespritzt. Bei der großen Eigenblutbehandlung werden etwa 100 ml Blut über ein geschlossenes System aus einer Vene entnommen, mit Ozon angereichert und dem Blutkreislauf direkt wieder zugeführt. In beiden Fällen handelt es sich um Behandlungsserien von etwa 10-15 Einzelbehandlungen, die ein - mehrmals wöchentlich durchgeführt werden. Eine Nachbehandlung in längeren Intervallen, beispielsweise eine Behandlung pro Monat kann in einigen Fällen durchaus sinnvoll sein.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.